12. Mai 2026

Wissen stärkt, Austausch verbindet – Ein Rückblick auf die 2. Female Finance Night bei Portfolio Concept

Unter dem Leitgedanken „Wissen stärkt – Austausch verbindet“ lud die Portfolio Concept am 6. Mai 2026 zur zweiten Female Finance Night nach Köln ein. Trotz Regenschauern und sportlicher Konkurrenz durch die Champions League war die Resonanz überwältigend: Die ehemalige Kapelle von St. Gereon im QVEST Hotel war bis auf den...

Unter dem Leitgedanken „Wissen stärkt – Austausch verbindet“ lud die Portfolio Concept am 6. Mai 2026 zur zweiten Female Finance Night nach Köln ein. Trotz Regenschauern und sportlicher Konkurrenz durch die Champions League war die Resonanz überwältigend: Die ehemalige Kapelle von St. Gereon im QVEST Hotel war bis auf den letzten Platz gefüllt. Rund 70 Teilnehmerinnen schufen eine lebendige Atmosphäre in dem historischen Ambiente, das den idealen Rahmen für einen Abend im Zeichen der finanziellen Bildung bot. Titus Schlösser hieß die Gäste herzlich willkommen und unterstrich, dass das Ziel von Portfolio Concept darin besteht, komplexes Finanzwissen greifbar zu machen, damit jede Frau fundierte Entscheidungen für ihre Zukunft treffen kann.

Impulse einer passionierten Finanzexpertin

Als Ehrengast des Abends begeisterte die renommierte Finanzjournalistin und Bestseller-Autorin Jessica Schwarzer das Publikum. Als leidenschaftliche Börsianerin wählte sie ein kraftvolles Symbol für ihren Einstieg: die Bronzestatue des „Fearless Girl“, die im New Yorker Financial District auf der Broad Street direkt gegenüber der New York Stock Exchange (NYSE) steht. Diese Statue, die weltweit als Sinnbild für weibliche Entschlossenheit bekannt ist, diente als ideale Metapher für den Geist der Female Finance Night. Schwarzer nutzte dieses Bild, um die anwesenden Frauen zu ermutigen, ihre Finanzen ebenso furchtlos und proaktiv anzugehen. In ihrem „Easy Talk“ verdeutlichte sie, dass finanzielle Unabhängigkeit und Selbstbestimmung eng mit dem Mut verbunden sind, traditionelle Rollenbilder zu hinterfragen und sich den Herausforderungen der Kapitalmärkte unerschrocken zu stellen. Das „Fearless Girl“ stand dabei stellvertretend für die Botschaft des Abends: Wissen ist die Basis, um Risiken richtig einzuschätzen und mit gestärktem Selbstvertrauen eigene Anlageentscheidungen zu treffen.

Warum „Nicht-Investieren“ ein reales Risiko darstellt

In einem dynamischen Dialog arbeiteten Jessica Schwarzer und Titus Schlösser heraus, dass das größte Risiko oft darin liegt, untätig zu bleiben, da etwa der Kaufkraftverlust durch die Inflation ein Vermögen von 100.000 Euro auf dem Sparkonto schleichend entwertet. Gleichzeitig wurde der Zinseszinseffekt erneut als „achtes Weltwunder“ thematisiert, das seine volle Kraft vor allem durch den Faktor Zeit entfaltet. Zudem verdeutlichten sie, dass die Börse als Sachwertinvestment fungiert und Aktien keine Spekulation, sondern eine Beteiligung an produktivem Kapital darstellen, durch die man am Erfolg der Wirtschaft teilhat.

Wege zur Vermeidung von Anlagefehlern

Im Fokus standen zudem typische Stolpersteine wie das riskante „Market Timing“ oder emotionale Reaktionen in volatilen Phasen. Kritisch beleuchtet wurde auch die vermeintliche Sicherheit von Standard-Indizes wie dem MSCI World, dessen starke Konzentration auf den US-Tech-Sektor oft unterschätzt wird. Abgerundet wurden die Themen durch praktische Hinweise zum „Risikomanagement für das Leben“, das auch rechtliche Vorsorge wie Vollmachten und Testamente umfasst.

Praxisnahe Lösungen und Zukunftsplanung

Titus Schlösser präsentierte konkrete Ansätze für die Umsetzung – vom Kindersparplan für den Nachwuchs bis hin zu maßgeschneiderten Vermögensverwaltungsstrategien. Das zentrale Credo des Abends lautete: „Time, not Timing!“ – ein früher Start ist entscheidender als der perfekte Zeitpunkt.

Dialog und Netzwerken in der Kapelle

Durch den Abend führten Jessica Schwarzer und Titus Schlösser gemeinsam in einem lebendigen Austausch. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden zahlreiche individuelle Fragen aus dem Plenum beantwortet, bevor der Abend bei einem Flying Buffet und erfrischenden Getränken ausklang. Die Teilnehmerinnen nutzten die Zeit intensiv, um sich untereinander zu vernetzen und in direkten Kontakt mit den Experten zu treten. Der volle Saal und die hohe Beteiligung machten deutlich, dass die Female Finance Night ein fester und wichtiger Bestandteil der Kölner Finanzkultur geworden ist.

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