Frühjahrsputz für das Depot

Es ist endlich wieder so weit, die  Temperaturen klettern langsam aber sicher wieder in die Höhe, die Tage werden länger und der Duft des Neuanfangs liegt in der Luft. In vielen deutschen Haushalten steht in diesen Wochen der jährliche Frühjahrsputz an. Der Ursprung des Frühjahrsputzes liegt in der Zeit der Kohle- und Holzöfen. Die wärmer werdenden Temperaturen des nahenden Frühjahrs wurden genutzt, um ordentlich durchzulüften. Ruß, Asche und Staub wurden entfernt und alles wurde durchgewaschen und geputzt. In Zeiten von Zentralheizungen sind Ruß und Asche nicht mehr die dringlichsten Probleme unserer Zeit, aber der Frühjahrsputz hat sich bei vielen als jährliches Ritual erhalten.

Auch die Finanzen müssen aufgeräumt werden

Ordnung zu schaffen und zu halten, liegt vor allem in Krisenzeiten im Trend. Das Leben im Überfluss hat dazu geführt, dass Aufräum-Ratgeber die Bestsellerlisten anführen und Ordnungsberater, so die offizielle Berufsbezeichnung, berühmt und reich werden. Dabei ist das Aufräumen der Wohnung oder des Kleiderschrankes im Prinzip schnell erledigt. Weitaus mehr Probleme dagegen macht das Aufräumen der eigenen Finanzen. So mancher Versicherungsvertrag, der in jungen Jahren einmal abgeschlossen wurde, wird jetzt nicht mehr benötigt. Oft handelt es sich nur um kleine Beträge, in der Summe lassen sich diese aber zielführend für den weiteren Vermögensaufbau einsetzen. Auch das Wertpapierdepot wurde irgendwann einmal angelegt und viele lassen es dann mehr oder weniger ungeprüft für sich arbeiten. Dabei sollte man gerade die liquiden Geldanlagen regemäßig prüfen und optimieren.

Es erleichtert den klaren Blick auf die Anlagen

Es empfiehlt sich das Wertpapierdepot mindestens einmal im Jahr genau unter die Lupe zu nehmen. Vor allem die bankeigenen Produkte, strukturierten Produkten mit hohen Gebühren und Kleinstpositionen sollte man kritisch hinterfragen. Selbst 20 Jahre nach dem Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende finden sich noch Überbleibsel vom längst abgewickelten „Neuen Markt“ in vielen Depots. Mittlerweile allerdings häufig nur noch mit einem Bruchteil vom damaligen Kaufpreis bewertet. Mitunter macht es Sinn solche Papiere ausbuchen zu lassen. Es erleichtert dann den klaren Blick auf das Depot. Allerdings sollte man diesen Schritt vorab genau prüfen. Denn mit der Ausbuchung verlieren die Anleger sämtliche Rechte an diesen Papieren.

Übersichtlichkeit ist wichtig

Ganz entscheidend für den langfristigen Anlageerfolg ist die Anlagestrategie. Passt diese noch zu der aktuellen persönlichen Situation. Anlageziele ändern sich im laufe der Zeit. Das Depot sollte nach Möglichkeit immer der aktuellen Lebenssituation entsprechen. Dabei spielt auch die Übersichtlichkeit eine entscheidende Rolle. Ein Depot zu eröffnen, geht heutzutage relativ unkompliziert. Viele Anbieter ermöglichen es, den ganzen Prozess über das Mobiltelefon innerhalb weniger Minuten abzuschließen. Allerdings sollte man auch die Anzahl seiner Depots im Auge behalten. Auch wenn viele Anbieter kostenfreie Varianten anbieten, ist es sinnvoller seine Positionen in einem oder zwei Depots zu konsolidieren. Nur so behält man die Übersicht über seine Anlagen. Auch wenn Diversifikation wichtig ist, zu viele Depots oder Depotpositionen wirken sich häufig negativ auf den Anlageerfolg aus.

Der Finanzplan hilft den Überblick zu bewahren

Eine einfache Möglichkeit den Überblick über seine Vermögensanlagen zu behalten ist ein Finanzplan. Dieser bietet die ideale Gliederung in digitalisierter Form. Einnahmen, Ausgaben, Vermögensbestandteile, Immobilien und nicht zuletzt die Versicherungen sind in übersichtlicher Form aufgelistet. Alle wichtigen Daten sind auf einem Blick ersichtlich. Nicht nur für den Status-quo, sondern auch für die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Jede neue Entscheidung für ein Finanzprodukt kann entsprechend danach ausgewählt werden, ob es dem finalen Ziel dient. Mit dieser Methode und der richtigen qualifizierten Betreuung ist der Frühjahrsputz für das Depot ein Kinderspiel. Ein zertifizierter Finanzplaner bietet dabei die notwendige Unterstützung.

Die richtige Zertifizierung macht den Unterschied

Dieser verfügt über die entsprechende Qualifikation, Erfahrung und Software, um mit geringem zeitlichem Aufwand einen soliden Plan zu erstellen. Dabei ist die Auswahl des richtigen Fachmanns nicht einfach, denn Finanzplaner nennen sich in Deutschland viele. Jeder kann unter diesem ungeschützten Titel seine Leistungen anbieten. Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, liegt der Qualitätsunterschied in einer qualifizierten Ausbildung und einer langjährigen Berufserfahrung. Damit gibt es für Verbraucher einen klar definierten und sichtbaren Unterschied – das Zertifikat. Immerhin gibt es auch in Deutschland mittlerweile ca. 1500 CFP®-Professionals. Ihnen als Verbraucher bietet das die Sicherheit einer konsequent kundenorientierten, systematischen Beratung auf höchstem Niveau. Genau das bietet Portfolio Concept seinen Kunden.

Frühjahrsputz macht glücklich

Wenn ein Finanzplan einmal erstellt wurde, ist es einfach die Daten ebenfalls in regelmäßigen Intervallen zu aktualisieren. Das sollte wie der Frühjahrsputz Teil einer jährlichen Routine werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Wegräumen von Schmutz die Seele frei macht. Es stellt sich schnell ein Wohlfühleffekt ein und man ist glücklicher. Der gleiche Effekt stellt sich auch beim Aufräumen seiner Finanzunterlagen und seines Wertpapierdepots ein. Allerdings bietet ein professioneller Finanzplan noch viel mehr als ein Frühjahrsputz. Denn dieser macht nicht nur glücklich, sondern im günstigsten Fall auch reich.

 

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