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Was sind digitale Assets?

Digitale Assets – ein Begriff, der in den letzten Jahren immer wieder in den Finanznachrichten auftaucht. Aber was versteht man eigentlich genau darunter? Ganz einfach ausgedrückt, handelt es sich um Vermögenswerte, deren Existenz und Besitz ausschließlich in digitaler Form nachgewiesen werden können. Dazu zählen beispielsweise digitale Währungen wie Bitcoin und Ethereum, aber auch Token, die Eigentumsrechte an realen oder virtuellen Gütern repräsentieren. Der entscheidende Unterschied zu traditionellen Anlageformen wie Aktien oder Immobilien liegt in der Blockchain-Technologie. Diese ermöglicht es, dass digitale Assets ohne die Notwendigkeit einer zentralen Autorität sicher und transparent gehandelt werden können. Diese Innovation bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich, darunter erhöhte Effizienz, geringere Kosten und eine verbesserte Zugänglichkeit für Investoren rund um den Globus.

Kryptowährungen als eigene Anlageklasse

Die Idee, Kryptowährungen als eigene Anlageklasse zu betrachten, gewinnt zunehmend an Akzeptanz. Aber warum eigentlich? Kryptowährungen bringen Merkmale mit sich, die sie deutlich von traditionellen Anlagen unterscheiden. Dazu gehören unter anderem ihre hohe Volatilität, die von vielen als Chance auf überdurchschnittliche Renditen gesehen wird, sowie ihre geringe Korrelation mit anderen Märkten, was sie zu einem interessanten Instrument für die Portfolio-Diversifikation macht. Ein weiterer Punkt ist die Marktkapitalisierung, die, obwohl sie im Vergleich zu etablierten Märkten noch klein ist, ein beeindruckendes Wachstum zeigt. Dieses Wachstum spiegelt das zunehmende Interesse sowohl von Privatanlegern als auch von institutionellen Investoren wider. Allein der Bitcoin-ETF von Blackrock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, hat in nur sieben Wochen ein verwaltetes Vermögen von über zehn Milliarden Dollar erreicht. Kryptowährungen bieten somit eine neue Perspektive auf Vermögenswerte und deren Handel, frei von den Einschränkungen traditioneller Finanzsysteme.

ETP als Lösung für Krypto-Investments

Allerdings kann das direkte Investment in Bitcoin für Einsteiger als kompliziert empfunden werden. Neben dem direkten Kauf von Kryptowährungen gibt es auch indirekte Wege, in diese neue Anlageklasse zu investieren. Mitte Januar wurden in den USA gleich mehrere Bitcoin-ETF zugelassen. In Deutschland gibt es sie bisher nicht und eine Zulassung ist derzeit eher unwahrscheinlich. Das liegt daran, dass die ETF, so wie sie nun in den USA zugelassen wurden, nicht den Regeln der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) entsprechen. Dabei existiert bereits seit einigen Jahren eine viel einfachere Möglichkeit an der Wertentwicklung von Kryptos zu partizipieren - ETPs (Exchange Traded Products). Es handelt es sich um Schuldverschreibungen, deren Wertentwicklung auf Grundlage eines Referenz-Assets nahezu 1:1 nachgebildet wird und denen in der Regel die physischen Krypto-Werte auch zugrunde liegen. Der Wert eines Bitcoin-ETP entspricht also ziemlich genau dem aktuellen realen Bitcoin-Kurs. Dabei bieten ETPs den Vorteil, dass sie auf regulierten Börsen gehandelt werden und somit eine gewisse Sicherheit und Einfachheit im Handel gewährleisten. Es vereinfacht den Zugang zu Krypto-Märkten, da keine Krypto-Wallets oder der direkte Handel auf Krypto-Börsen notwendig sind. Zudem profitieren Anleger von der Regulierung und Überwachung der Finanzmärkte. Bei der Auswahl von Krypto-ETPs sollten Anleger jedoch genau hinschauen. Wichtig ist unter anderem die Gebührenstruktur, die Liquidität des Produkts sowie die Reputation des Anbieters.

Vorsicht, hohe Volatilität!

Die Welt der Kryptowährungen und digitalen Assets bietet faszinierende neue Möglichkeiten für Privatanleger. Durch die intelligente Integration in das eigene Portfolio und die Nutzung von Instrumenten wie ETPs kann man von der Dynamik und dem Potential dieser neuen Anlageklasse profitieren, ohne sich den Kopf über technische Details zerbrechen zu müssen. Wie bei jeder Investition sind jedoch eine sorgfältige Planung und ein bewusstes Risikomanagement unerlässlich. Denn vor allem die hohe Volatilität (Schwankung) von Kryptowährungen führt bei manchem Anleger zu schlaflosen Nächten. Ein Krypto-Investment sollte immer nur eine kleine Beimischung in einem Depot darstellen und maximal 3 – 5 Prozent des Depotwertes ausmachen. Für die meisten Privatinvestoren bleiben als Alternative die Aktien von soliden Unternehmen mit erfolgreichem Geschäftsmodell. Langfristig vermutlich die bessere Wahl, vor allem, was die Nachtruhe angeht!" ["post_title"]=> string(39) "Bitcoin-Hype – Sind ETPs die Lösung?" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(34) "bitcoin-hype-sind-etps-die-loesung" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2024-03-19 15:29:53" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2024-03-19 14:29:53" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(37) "https://portfolio-concept.de/?p=10031" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" }

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Was sind digitale Assets?

Digitale Assets – ein Begriff, der in den letzten Jahren immer wieder in den Finanznachrichten auftaucht. Aber was versteht man eigentlich genau darunter? Ganz einfach ausgedrückt, handelt es sich um Vermögenswerte, deren Existenz und Besitz ausschließlich in digitaler Form nachgewiesen werden können. Dazu zählen beispielsweise digitale Währungen wie Bitcoin und Ethereum, aber auch Token, die Eigentumsrechte an realen oder virtuellen Gütern repräsentieren. Der entscheidende Unterschied zu traditionellen Anlageformen wie Aktien oder Immobilien liegt in der Blockchain-Technologie. Diese ermöglicht es, dass digitale Assets ohne die Notwendigkeit einer zentralen Autorität sicher und transparent gehandelt werden können. Diese Innovation bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich, darunter erhöhte Effizienz, geringere Kosten und eine verbesserte Zugänglichkeit für Investoren rund um den Globus.

Kryptowährungen als eigene Anlageklasse

Die Idee, Kryptowährungen als eigene Anlageklasse zu betrachten, gewinnt zunehmend an Akzeptanz. Aber warum eigentlich? Kryptowährungen bringen Merkmale mit sich, die sie deutlich von traditionellen Anlagen unterscheiden. Dazu gehören unter anderem ihre hohe Volatilität, die von vielen als Chance auf überdurchschnittliche Renditen gesehen wird, sowie ihre geringe Korrelation mit anderen Märkten, was sie zu einem interessanten Instrument für die Portfolio-Diversifikation macht. Ein weiterer Punkt ist die Marktkapitalisierung, die, obwohl sie im Vergleich zu etablierten Märkten noch klein ist, ein beeindruckendes Wachstum zeigt. Dieses Wachstum spiegelt das zunehmende Interesse sowohl von Privatanlegern als auch von institutionellen Investoren wider. Allein der Bitcoin-ETF von Blackrock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, hat in nur sieben Wochen ein verwaltetes Vermögen von über zehn Milliarden Dollar erreicht. Kryptowährungen bieten somit eine neue Perspektive auf Vermögenswerte und deren Handel, frei von den Einschränkungen traditioneller Finanzsysteme.

ETP als Lösung für Krypto-Investments

Allerdings kann das direkte Investment in Bitcoin für Einsteiger als kompliziert empfunden werden. Neben dem direkten Kauf von Kryptowährungen gibt es auch indirekte Wege, in diese neue Anlageklasse zu investieren. Mitte Januar wurden in den USA gleich mehrere Bitcoin-ETF zugelassen. In Deutschland gibt es sie bisher nicht und eine Zulassung ist derzeit eher unwahrscheinlich. Das liegt daran, dass die ETF, so wie sie nun in den USA zugelassen wurden, nicht den Regeln der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) entsprechen. Dabei existiert bereits seit einigen Jahren eine viel einfachere Möglichkeit an der Wertentwicklung von Kryptos zu partizipieren – ETPs (Exchange Traded Products). Es handelt es sich um Schuldverschreibungen, deren Wertentwicklung auf Grundlage eines Referenz-Assets nahezu 1:1 nachgebildet wird und denen in der Regel die physischen Krypto-Werte auch zugrunde liegen. Der Wert eines Bitcoin-ETP entspricht also ziemlich genau dem aktuellen realen Bitcoin-Kurs. Dabei bieten ETPs den Vorteil, dass sie auf regulierten Börsen gehandelt werden und somit eine gewisse Sicherheit und Einfachheit im Handel gewährleisten. Es vereinfacht den Zugang zu Krypto-Märkten, da keine Krypto-Wallets oder der direkte Handel auf Krypto-Börsen notwendig sind. Zudem profitieren Anleger von der Regulierung und Überwachung der Finanzmärkte. Bei der Auswahl von Krypto-ETPs sollten Anleger jedoch genau hinschauen. Wichtig ist unter anderem die Gebührenstruktur, die Liquidität des Produkts sowie die Reputation des Anbieters.

Vorsicht, hohe Volatilität!

Die Welt der Kryptowährungen und digitalen Assets bietet faszinierende neue Möglichkeiten für Privatanleger. Durch die intelligente Integration in das eigene Portfolio und die Nutzung von Instrumenten wie ETPs kann man von der Dynamik und dem Potential dieser neuen Anlageklasse profitieren, ohne sich den Kopf über technische Details zerbrechen zu müssen. Wie bei jeder Investition sind jedoch eine sorgfältige Planung und ein bewusstes Risikomanagement unerlässlich. Denn vor allem die hohe Volatilität (Schwankung) von Kryptowährungen führt bei manchem Anleger zu schlaflosen Nächten. Ein Krypto-Investment sollte immer nur eine kleine Beimischung in einem Depot darstellen und maximal 3 – 5 Prozent des Depotwertes ausmachen. Für die meisten Privatinvestoren bleiben als Alternative die Aktien von soliden Unternehmen mit erfolgreichem Geschäftsmodell. Langfristig vermutlich die bessere Wahl, vor allem, was die Nachtruhe angeht!

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