… weed et Wedder widder wärm”. Wenn die Sonne scheint, wird das Wetter wieder warm, so lautet eines der bekannten Karnevalslieder der Kölner Mundartgruppe „Bläck Fööss“ aus den 70er Jahren. Dieses Jahr schien die Sonne von April bis Mitte Oktober in Deutschland nahezu durchgängig. Es wurde warm und trocken, teilweise war das Wetter besser als auf Deutschlands Lieblingsinsel Mallorca. Viele Meteorologen glauben, dass wir solche Sommer in Zukunft häufiger erleben werden. Für sie stehen wir am Beginn einer globalen Klimaveränderung. Zwar gibt es auch unter den Fachleuten immer noch Zweifler eines Klimawandels, die Zahl wird allerdings merklich kleiner. Selbst US-Präsident Donald Trump hält den Klimawandel inzwischen für eine Tatsache.

Atomenergie stellte sich als Irrweg heraus

Umstritten sind vor allem die Gründe für den Klimawandel. Einige, allen voran Donald Trump, sehen darin ein natürliches Phänomen. Die Mehrheit allerdings ist sich derzeit sicher, dass der Mensch und die exzessive Nutzung fossiler Energieträger der Auslöser für die allgemeine Erderwärmung sind. Bereits seit den 50er Jahren wird an alternativen Energieformen, allen voran der Solar- und Windenergie, geforscht. Zwischenzeitlich stand auch die Atomenergie als preiswerte und unbegrenzte Energieform hoch im Kurs. Spätestens seit dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima wird das von vielen als Irrweg angesehen.

Der Anteil der erneuerbaren Energie steigt stetig

Mit der im Jahr 2011, als Folge von Fukushima, von Deutschland eingeleiteten Energiewende, nimmt die stärkste Volkswirtschaft Europas weltweit mittlerweile eine Vorreiterrolle in der Nutzung alternativer Energieträger ein. Entgegen aller Vorhersagen der Befürworter fossiler Energieträger kam es dabei weder zu Stromausfällen, noch ist Deutschland im Chaos versunken. Gemeinsam produzierten Solar- und Windenergieanlagen im Jahr 2017 ca. 142 TWh. Sie liegen damit in Summe erstmals vor Braunkohle, Steinkohle und Kernenergie. Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Seit 1958 wird sie in der Raumfahrt genutzt („Sonnensegel“). Inzwischen wird sie überwiegend auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet unter anderem Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und in Form von großen Photovoltaikanlagen auf Freiflächen.

Seit der Jahrtausendwende wurde die Photovoltaik in Deutschland gefördert

Bereits seit der Jahrtausendwende wurde die Photovoltaik in Deutschland durch die Politik massiv finanziell gefördert. So mancher Eigenheimbesitzer ließ sich eine entsprechende Anlage auf das heimische Dach setzen. Durch hohe, für 20 Jahre garantierte Stromabnahmepreise und günstige Finanzierungen ein lukratives Geschäft. Auch die Entwicklung von Solarmodulen hat in den letzten Jahren große Entwicklungssprünge vollzogen. Die Nutzungsdauer und die Leistungsfähigkeit haben sich exponentiell entwickelt bei gleichzeitig stark fallenden Kosten, dank dem Wettbewerb aus China. Mittlerweile liefert die Photovoltaik bereits einen relevanten Beitrag zur deutschen Stromversorgung. Im Jahr 2000 betrug die mit Photovoltaik erzeugte Energie in Deutschland 0,064 TWh (Tera Watt Stunden). Aktuellste Zahlen offenbaren das die Solarenergie bereits knapp 10 Prozent des Netto-Stromverbrauchs in Deutschland ausmacht. Alle erneuerbaren Energien (EE) kamen zusammen auf ca. 41 Prozent. An sonnigen Tagen kann Photovoltaik-Strom zeitweise bis zu 22 Prozent unseres momentanen Stromverbrauchs abdecken. Die maximale Solarleistung betrug ca. 31 GW am 06.05.2018 um 13:00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt kamen 50 Prozent der gesamten Stromerzeugung aus Photovoltaik.

Für viele Beteiligungsmodelle wurde die Luft dünner

Durch die von der Politik garantierten und vergleichsweise hohen Einspeisevergütungen, entwickelten sich Solaranlagen in Deutschland zu einem interessanten Renditeobjekt. Da auch in anderen europäischen Ländern Photovoltaik gefördert wurde, entstand für Anleger ein großer Markt an interessanten Beteiligungsmöglichkeiten. Gerade Photovoltaikanlagen auf Freiflächen versprachen interessante Renditen bei überschaubaren Risiken. Vor allem in Spanien und Italien entstanden große Anlagen, die mit deutschen Anlegergeld nicht unwesentlich finanziert wurden. In den letzten Jahren hat die Politik jedoch in Deutschland und in anderen europäischen Staaten die Förderung durch eine geringere garantierte Einspeisevergütung wieder zurückgefahren. Für viele Beteiligungsmodelle, die vorzugsweise in Form von geschlossenen Beteiligungen, für den Massenmarkt angeboten wurden, wird die Luft dadurch dünner. Hohe Fixkosten, eine vergleichsweise geringe Stückelung der Investitionssummen und eine geringe Transparenz der geschlossenen Anlagemodelle sind problematisch. Die Risiken für Anleger haben dadurch zugenommen.

Ein Direktinvestment bietet überzeugende Renditeperspektiven

Auf der anderen Seite suchen immer mehr Anleger nach stabilen Erträgen. Der Markt der alternativen Energien bietet, durch den Wandel vom fossil-nuklearen Energiezeitalter zu erneuerbaren Energien, Anlagechancen mit hohen regelmäßigen Ausschüttungen bei vertretbaren Risiken. Gerade für Investoren die hohe Einmalbeträge investieren können, bietet ein Direktinvestment in einen Photovoltaikpark überzeugende Renditeperspektiven. Portfolio Concept beobachtet bereits seit 2013 den Markt der alternativen Energien und konnte in diesem Zeitraum eine Reihe an Projekten erfolgreich abschließen. Denn nach wie vor sind die Argumente für ein Photovoltaik-Investment überzeugend.

Photovoltaik bietet planbare Erträge

Auch wenn die Förderung heruntergefahren wurde, wird der produzierte Strom, von der Bundesrepublik Deutschland (Rating AAA) garantiert, zu 100 Prozent von Versorgern zu einem festen Mindestpreis für 20 Jahre abgenommen. Die Sonneneinstrahlung ist in unseren Breitengraden sehr kontinuierlich und planbar. Sie schwankt nach offiziellen Angaben lediglich um etwa +/- 5 Prozent jährlich. Dadurch herrscht eine relativ hohe Sicherheit der Erlöse. Die Solar-Technologie ist relativ einfach und technisch unanfällig. Die meisten Risiken (Diebstahl, Wetterschäden, Stromschäden, Betriebsunterbrechung) lassen sich über Versicherungen relativ kostengünstig absichern. Im Gegensatz zu optisch auffälligen Windparks, sind Photovoltaikanlagen in der Landschaft vergleichsweise unauffällig zu errichten. Leider ist derzeit das Angebot an Photovoltaik Parks in Deutschland durch gesetzliche Kontingentierung gering. Durch eine gute Vernetzung im Markt gelingt es Portfolio Concept jedoch immer wieder, interessante Anlagen zu finden. Ab einer Investitionssumme von 200.000 Euro lässt sich ein Direktinvestment darstellen. Gerne erläutern wir Ihnen die Hintergründe in einem persönlichen Gespräch.

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