| 2016

Auf dem „Trumpelpfad“ in das neue Jahr

Das alte Jahr neigt sich dem Ende entgegen, nur noch wenige Wochen und das Jahr 2016 ist Geschichte. In diese wird es vermutlich auch eingehen, als das „Postfaktische Jahr“. 

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Rodriks Trilemma der Weltwirtschaft

Dani Rodrik ist ein Ökonom und Professor an der Harvard University. Er ist in Istanbul geboren und lebt seit den 1970er Jahren in den Vereinigten Staaten. Er beschäftigt sich vor allem mit Mechanismen der Wirtschaftspolitik.

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„Wenn Paris hustet, erkältet sich Europa“

Reichsgraf Fürst von Metternich-Winneburg (1773 - 1859) sagte einst, „wenn Paris hustet, erkältet sich Europa". Zu seiner Zeit war Frankreich die dominierende Macht auf dem europäischen Kontinent.

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Italien übernimmt die Führungsrolle

Im Oktober dieses Jahrs ist es dann plötzlich passiert. Europas Ökonomen rieben sich verwundert die Augen und mussten zweimal hinschauen. Italien hat Griechenland überholt.

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Hillary Clinton hat ihre Chance genutzt

Vor einigen Wochen stand in einem Kommentar zur Präsidentschaftswahl in den USA, dass Hillary Clinton der einzige Kandidat der Demokratischen Partei sei, der eine realistische Chance hat, gegen Donald Trump zu verlieren.

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Weltspartag – Ich glaube, mein Schwein pfeift

Das Schwein gilt schon seit früher Zeit als Glücksbringer und Symbol der Fruchtbarkeit. Das hatte einerseits seinen Grund in der hohen Ferkelzahl, zum anderen wurden mit der Verfütterung der Essensreste Schweine gemästet.

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Gold ist Geld. Alles andere ist Kredit!

Am Dienstag letzter Woche passierte es. Der Goldpreis brach um über 40 US-Dollar je Unze ein. Die Geschwindigkeit, mit der das Edelmetall nach unten gezogen wurde, war beachtlich.

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Die Mutter aller Blasen

Als „Mutter aller Schlachten“ bezeichnete 1990 Iraks Präsident Saddam Hussein den damals unmittelbar bevorstehenden Zweiten Golfkrieg. Er drohte den USA und den alliierten Gegnern Iraks im Falle der Einmischung in die Kuwait-Krise mit einer gigantischen Schlacht...

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"Mit 600 Euro pro Monat ist man nicht arm"

Nur mit provokanten Aussagen erreicht man scheinbar heutzutage die notwendige mediale Aufmerksamkeit. Franz Müntefering, lang gedienter SPD Politiker, hat in der letzten Woche mit seiner Aussage „Mit 600 Euro pro Monat ist man nicht arm“ kräftig provoziert.

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Sicherheit in unruhigen Zeiten – Long-Short-Strategien

Anlegen an der Börse könnte so einfach sein, würden die Kurse nicht hin und wieder auch mal auf Talfahrt gehen. Gerade die letzten Monate haben Anlegern wieder viel abverlangt. Seitdem der Zins abgeschafft...

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"Ja, wo laufen sie denn?"

Der Humorist Loriot verhalf der Phrase „Ja, wo laufen sie denn, wo laufen sie denn hin?“ in seinem Sketch „Auf der Rennbahn“ zu großer Bekanntheit. Ausgestrahlt wurde Loriots Sketch erstmals am 2. Januar 1972 in der 18. Folge der Fernsehserie Cartoon.

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Help! I need somebody. Help!

Help! I need somebody. Help…“ schallt es vermutlich dieser Tage häufiger aus den gut isolierten Büros über die mit Mahagoni getäfelten Flure der Vorstandsetage von so mancher deutschen Großbank.

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Lender of last resort

Jedes Jahr Ende August trifft sich die geldpolitische Elite im beschaulichen Ort Jackson Hole am Rande der Rocky Mountains. Dort, in vergleichsweiser rustikaler Umgebung, versammelt sich bereits seit 1982 die Crème de la Crème aus Politik, Wissenschaft und Finanzwelt.

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Der Beamten Dreisatz

Es gibt auf dieser Welt ein paar einfache Floskeln, mit denen kommt man scheinbar ganz gut durch sein Leben. Am bekanntesten ist die als „Beamten Dreisatz“ berühmt gewordene Folge von Totschlagargumenten.

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Da staunte der Truthahn

Ein Truthahn hat eigentlich ein schönes Leben. Er wird jeden Tag gefüttert und umsorgt. Täglich registriert die statistische Abteilung seiner Gehirnregion, dass die menschliche Rasse sich um sein Wohlergehen sorgt, und jeden Tag erhärtet sich diese Feststellung mehr.

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Stiftungen – eigennützig und wohltätig zugleich

Statistisch gesehen werden in Deutschland jeden Tag drei neue Stiftungen gegründet. Viele Vermögende oder Unternehmer wollen über den Tod hinaus der Gemeinschaft oder Ihrer Familie etwas hinterlassen.

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„Banken sind gefährlicher als stehende Armeen“

„Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen...“, so formulierte bereits Thomas Jefferson (3. Präsident der USA) im Jahre 1809 in einer Rede seine Angst vor der Macht der Banken.

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Go „Pokémon Go“

Seit einigen Tagen befindet sich die Welt im Pokémon-Fieber. Die Smartphone-App Pokémon Go bringt mehr Menschen auf die Straße als alle Protestparteien der Welt zusammen.

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Exit vom Brexit?

Man könnte drüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Wenige Tage nach der historischen Entscheidung des Souveräns in Großbritannien will es keiner mehr gewesen sein. 

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„Wenn de Sonn schön schingk…“

... weed et Wedder widder wärm". Wenn die Sonne scheint, wird das Wetter wieder warm, so lautet eines der bekannten Karnevalslieder der Kölner Mundartgruppe „Bläck Föös“ aus den 70er Jahren. 

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"Die ersten 90 Minuten sind die schwersten"

Die ersten 90 Minuten“ sind die schwersten“, diese Fußballer-Stilblüte stammt von Sir Robert „Bobby“ William Robson, einem bekannten englischen Fußballspieler und einer Trainerlegende. In wenigen Tagen geht es wieder los.

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Wasch mir den Pelz, aber mach nicht nicht nass

Die Redensart „wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ wird Georg dem Bärtigen, Herzog von Sachsen zugeschrieben. Als „Bärenweisheit“ bezeichnet beschreibt sie sehr gut das derzeitige Solidaritätsproblem innerhalb der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Big, bigger, Big Data

Big Data ist der Sammelbegriff für digitale Technologien, die in technischer Hinsicht für die neue Ära digitaler Kommunikation und Verarbeitung und in sozialer Hinsicht für den gesellschaftlichen Umbruch verantwortlich gemacht werden.

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Das Gut fließt wie das Blut

„Das Gut fließt wie das Blut!" lautet ein Merksatz zur gesetzlichen Erbfolge. Diese regelt in Deutschland wer das Vermögen eines Verstorbenen erhält, wenn dieser keine letztwillige Verfügung hinterlassen hat.

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Wat fott es, es fott

Wat fott es, es fott (Was weg ist, ist weg), so lautet Paragraph 4 im „kölschen Grundgesetz“. Ähnlich pragmatisch wird auch der EZB-Rat am Mittwoch letzter Woche gedacht haben, als er die Entscheidung getroffen hat, den 500 Euro Schein abzuschaffen.

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„EU or not EU?“

Nach gregorianischen Kalender jährt sich heute zum 400. Mal der Todestag von Wilhelm Shakespeare. In wenigen Wochen, am 23. Juni, entscheiden die Briten über ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Eine existentielle Frage, vermutlich nicht nur für Großbritannien.

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Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht

Aus Afrika, genauer gesagt aus Sambia, soll dieses, seit dem Ende des 20. Jahrhunderts gebräuchliche Sprichwort stammen. Es beschreibt recht treffend die Situation in den letzten Monaten an den Märkten.

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Der Rost macht erst die Münze wert

"Das ist es ja, was man begehrt: Der Rost macht erst die Münze wert", lässt Johann Wolfgang von Goethe den griechischen Philosophen Thales im 2. Teil des "Faust" sagen. Dabei entsprach es durchaus auch der eigenen Vorliebe des Dichters.

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Opportunitätskosten und Bastiat‘s Parabel vom zerbrochenen Fenster

Claude Frédéric Bastiat war ein französischer Ökonom und Politiker. Er gilt als bedeutender Vertreter des Liberalismus und widmete sein Leben der Aufklärung über ökonomische Mythen. 

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Moral Hazard – Im Zweifel greift der „Greenspan Put“

Das hatte gesessen, der Dow Jones Index verlor binnen weniger Stunden fast ein Viertel seines Wertes. 500 Milliarden US-Dollar hatten sich innerhalb von 6 Stunden in Luft aufgelöst und am Ende des Handelstages stand an der New Yorker Börse ein Minus von 22,7 Prozent.

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„…und in allen Dingen ist Hoffen besser als verzweifeln“

Für viele seiner Kritiker ist Mario Draghi in der letzten Zeit zum Totengräber der europäischen Geldpolitik avanciert. Seine neuesten Entscheidungen, die letzte Woche Donnerstag verkündet wurden, werden seine Kritiker vermutlich nicht verstummen lassen.

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„The Walking Dead“ – Jagdsaison in China

„Zombie-Firmen“ bedrohen derzeit die wirtschaftliche Stabilität des Landes. Zombies gelten als hässlich, gefährlich, und weitgehend nutzlos. Ebenso wie viele Firmen in China.

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Wann besteigt „Bazooka-Draghi“ den Helikopter?

Es ist eine gespenstische Szene, die sich an einem frühen Montagmorgen im Sommer 2016 in ganz Europa abspielt. Die Wetteraussichten sind hervorragend, ein trockener Sommertag ist vorhergesagt. In allen größeren Städten besteigen Beamte der EZB in dunklen Anzügen ...

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„Index Huggers“ - Als die Lemminge laufen lernten

In den ersten Wochen des Jahres 2016 ist es an den führenden Börsen weltweit zu heftigen Kursrückgängen gekommen. Der Dax beispielsweise sackte gleich in den ersten Tagen heftig ab und bescherte den Anlegern in Deutschland den schwächsten Börsenstart seit 1988.

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Zahltag - Wohin mit dem ausgezahlten Geld der Lebensversicherung?

Jedes Jahr zahlen Deutschlands Lebensversicherungen Milliarden an ihre Kunden aus. Glücklicherweise betreffen nur circa 5 Prozent der ausgezahlten Summen direkte Leistungsfälle, also den Tod des Kunden.

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Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt

Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt“, dieses Zitat entstammt dem 2. Vers der vorletzten Strophe aus Goethes Ballade „Erlkönig“. Scherzhaft wird das Zitat verwendet, wenn man Schwierigkeiten bei bestimmten Handgriffen hat.

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Der griechische Adventskalender

Griechenland und Advent, zwei Themen die gefühlt gerade erst vorbei sind. Aber beide Themen werden mit Sicherheit im Jahr 2016 wieder zurückkehren. Die Adventszeit ganz sicher in knapp 10 Monaten und Griechenland ist nie völlig von der Tagesordnung verschwunden.

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Ein „Adult-swim-only“-Markt

Zugegeben, der Jahresauftakt 2016 war an den internationalen Börsen in der Tat alles andere als vielversprechend. Das gesamte kommende Börsenjahr aber bereits als Katastrophe zu sehen, so wie mancher Analyst behauptet, ist dann doch sehr gewagt.

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Der 29 Minuten Arbeitstag

Das Jahr 2016 startete für die chinesischen Arbeitnehmer sehr vielversprechend. Zumindest wenn man an der chinesischen Börse als Händler tätig ist.

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